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Bericht „Taxi Times“

Was Positives aus dem Osten: In Dresden wurde ein zweistündiger Autokorso genehmigt. Sammelpunkt ist der Busparkplatz Ammonstraße, Beginn bereits um 7.30 Uhr. Anders als in den meisten anderen Städten mit Kundgebungen, Mahnwachen oder Autokorsos ist in der sächsischen Hauptstadt nicht der Taxiverband oder die örtliche Zentrale der Organisator, sondern die Interessenvertretung der Taxifahrer.
Die Dresdner Taxizentrale unterstützt dagegen organisatorisch alle Kolleginnen und Kollegen, die zur Hauptkundgebung nach Berlin fahren. In Sachsen haben die Kolleginnen und Kollegen nun also zwei Optionen. Oder beide, wenn man nach dem Autocorso staufrei in die Hauptstadt kommt (Start des wohl größten aller Taxikorsos ist dort um 12 Uhr).

spontan zusammen stark

Unserer Kunden sind es ja gewohnt aber ich war völlig Platt von der Reaktionsgeschwindigkeit. Quer durch die Taxiunternehmen Dresdens haben sich innerhalb kürzester Zeit eine beeindruckende Anzahl von „Taxlern“ für’s Presseshooting zur Aktion „es ist uns zu beSCHEUERt“ stark gemacht.

Sollte ich hier mal den Alarm auslösen müssen, habe ich keine Bedenken mehr das es dauert bis Hilfe da ist!

Am nächsten Mittwoch den 10.04.19 wird es für 2 Stunden politisch in Dresden. Wir stehen zusammen mit den Kollegen in ganz Deutschland gegen das Eckpunktepapier vom Andreas Scheuer und wir sind zuversichtlich! 😉

Danke an die unterstützenden Kollegen!

Es wird uns zu beSCHEUERt!

hier Mal ein aktueller Auszug aus den rebellischen Gedanken eines Taxifahrer’s….

„Ein Arbeitspapier aus dem Ministerium sieht die Abschaffung der Rückkehrpflicht und die Aufhebung des Einzelplatzvermietungsverbots für Mietwagen vor. Uber & Co. können sich dann überall bereithalten, haben alle Rechte und keine Pflichten. Fairer Wettbewerb sieht anders aus.

Die Vorschläge des Ministeriums gehen alle einseitig zu Gunsten von Uber & Co. und zu Lasten des Taxis. Die Existenz des Taxigewerbes ist direkt bedroht! Das können wir nicht unbeantwortet lassen.

Wer die Axt an unsere Existenz, unsere Arbeitsplätze und unsere Rolle für die Mobilität der Zukunft legt, muss spüren, dass wir uns wehren. Wir rufen dem Verkehrsminister zu:

Nicht mit uns!
Lasst uns dem Verkehrsminister gemeinsam zeigen, dass wir nicht kampflos das Feld räumen werden. Die Demonstration ist nur der Anfang unseres Protestes – sollte der Minister nicht einlenken. Wir wollen der Politik zeigen, dass wir schnell sind – und viele – und laut. Damit es auch morgen noch ein Taxi gibt.“

Ja, die Politik beschäftigt mitlerweile auch das Geschäftsfeld des Taxifahrers. Ein Großkonzern wie UBER, LYFT, MYTAXI usw. hat kein Problem die Marktherrschaft zu erkämpfen, wo hingegen die vielen kleinen Einzelunternehmen unter dem Taxischild nur vom Gesetz in ihrer Existenz geschützt werden. Die Taxiunternehmen besitzen und bezahlen die Autos allerdings nur wenn auch Kundschaft da ist. UBER, LYFT, MYTAXI usw. haben die Software und dürfen Dank des PersBeföGz noch nicht wie sie gern wollen. Die wollen den Markt erst untariflich an sich reißen um nach dem letzten teurem Taxifahrauftrag dann der Willkür ihrer Aktionäre, ohne jegliche Tarifbindung, freien Lauf zu lassen.

Ziel muss es sein, das auch Mietwagenfahrer die teure und lernintensive Ortskenntniss sowie einen Deutschlandweit geregelten Kilometertarif (der auf Wirtschaftlichkeit beruht) bekommt.

Dann, aber erst dann sind die Bedingungen gleich. Auch würde ich nicht an der Rückkehrpflicht der Mietwagen wackeln denn Mietwagen sind nun Mal zusätzlich zum vorhandenem regulierten Taxi auf dem Markt. „Je mehr Fahrzeuge, umso weniger Einzelfahraufträge und umso teurer dann die Wirtschaftlichkeit.“ Die Fahrpreise werden also nur sinken wenn es weniger unregulierte Transportanbieter gibt. #nouber, #nolyft, #nomytaxi, #noclevershuttle

Deshalb nun der Aufruf an ALLE Dresdner Taxis.

Am 10.04.19 macht Dresden mit, an der bundesweiten Aktion gegen „Scheuers“ Eckpunktepapier… Taxifahrer der Stadt haben sich zusammengeschlossen und einen Autokorso angemeldet.

Jeder der mit seinem Taxi von 08:00-10:00 Uhr in Dresden, mit allen weiteren deutschen Taxis ein fettes Zeichen setzen möchte der schließt sich an.

Sammelpunkt ist der Busparkplatz Ammonstraße 07:30-08:00Uhr dann folgt eine Ausfahrt mit Geleitschutz über Flughafen zurück zum Parkplatz. Natürlich kommen wir an vielen Knotenpunkten vorbei und auch am Landtag..😉 Die Presse ist dabei möchte auch wie in Stuttgart, Köln, Wiesbaden, Düsseldorf, Berlin, München, Nürnberg auf die Politik mit Schlagzeilen einwirken.

Es ist angerichtet. Ich halte Euch auf dem laufenden

CITYAVIATOR

Alexander

Hashtag

Wie ich es im Bolgbeitrag noch in einer Idee formuliert dargestellt habe, so habt Ihr nun die Chance zu bestimmen.

Wir sind in Dresden fast 500 Taxen und bei nur einem Foto pro Woche in Eurem Instagram, Twitter, Facebook oder Blog-Account haben wir wöchentlich 500 Bilder mit dem zusammen gewählten HashTag.

kurz gerechnet: jeder 1 Bild pro Woche bei 500 Teilnehmern = 1x52x500 = 26000 Bilder im Hashtag aufs Jahr…

Das hat den Vorteil für die Anhänger eures Accounts, immer neue Bilder unser Stadt oder eurer Taxe zu sehen. Das bringt uns über den HashTag alle zusammen. Genau wie unsere 211 211 die jeder Fahrer auf seinem Quittungsblock hat und an seine Kunden ausstellt. Die Stärke der Taxen ist die Masse. Wir sind viele Einzelkämpfer und nicht nur ein Konzern. Machen wir uns doch breit und zeigen uns im Internet.

schönen Sonntag

Alex Noack

Verstehen die Möglichkeiten zu nutzen

Wem ist auch aufgefallen, das die Dresdner Taxis zwar überall in der Stadt zu sehen sind, aber sowie man sich in die eigenen vier Wände begibt nichts mehr davon übrig ist?

Es gibt doch so viele Möglichkeiten um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Warum bekomme ich, außer vielleicht mal einer Unfallanzeige aus der Tageszeitung, von meinen Kollegen so garnix mit?

Gestern Abend bin ich unter dem Synonym *CITYAVIATOR, nach einer guten Woche Arbeit, fertig geworden.

Twitter, Facebook, Instagram, Webspace incl. Domain und auch YouTube kann man gratis mit Informationen befüllen. Ich denke es ist von höchster Wichtigkeit für unsere Zukunft Präsenz zu zeigen. Die „Konkurrenz“ machts gerade vor.

Wir sollten breit und geschlossen auftreten und die Verantwortung nicht nur auf unsere Unternehmer oder gar die Funktaxizentrale abwelzen.

Ich bin dafür daß Netz mit Fotos von Dresden zu füllen (Motive gibt’s ja reichlich) und dann nutzen wir einen gemeinsamen Hashtag wie #taxidd. So locken wir Touristen und die können mehr über uns erfahren….

#taxidd

Wer macht mit? Teilt die Idee bitte unter den Kollegen, denn obwohl sich die Angst vor UBER, MYTAXI, CLEVERSHUTTLE und ähnlichem hier nicht begründet, kann man ja Prävention betreiben. 😉

Mit besten Wünschen

Alex Noack